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Fahrradhighways in Großstädten

Eine für Hamburger Verhältnisse noch harmlose Einschränkung der Radfahrer

Eine für Hamburger Verhältnisse noch harmlose Einschränkung der Radfahrer

Manche Ideen sind so genial, dass man sich fragt, warum früher niemand darauf gekommen ist. Heute noch ein Blogpost wert, für zukünftige Planer von größeren Städten aber unabdingbar ist das Anlegen von sogenannten Fahrradautobahnen oder Fahrradhighways. Die führen aus dem City-Zentrum sternförmig in die Randbezirke und ermöglichen einen nicht nur wie bisher gesunden und günstigen sondern dazu auch noch sicheren und schnellen Weg zur Arbeit und nach Hause.

Geplante Fahrrad-Highways in Kopenhagen

Geplante Fahrrad-Highways in Kopenhagen

Danke an Erik für die Story, der sie bei Copenhagenize gefunden hat. Dort sind auch weitere geplante Eigenschaften der Strecken für die Umsetzung in der dänischen Metropole zu lesen:

Die Kosten werden auf grob 250 Millionen Kronen (47 Million US-Dollar) geschätzt. Ein Routennetz, das unabhängig und isoliert von Verkehrsstraßen liegt, würde zwischen 1 und 1,5 Miliarden Kronen (200-280 Milliarden US-Dollar) kosten. Etwa 100.000 Menschen haben einen täglichen Arbeitsweg von 4 bis 15 km. Bisher nehmen 15.000 das Rad. Ziel des Projekts sind jene 85.000, die bisher den Bus nutzen. Locken sollen sie unter anderem:

  • Flache, gleichmäßige Oberfläche, die von Blättern Eis und Schnee befreit ist
  • Eine möglichst direkte Streckenführung ohne Umwege
  • Einheitliche optische Erscheinung, z.B. mit Zeichen und dem Markenzeichen “Blue Bike Lanes” über größere Kreuzungen hinweg
  • ‘Service stations’ mit Luftpumpen und Hilfsmitteln an der Route
  • Möglichkeit, einer hohe Geschwindigkeit und ausreichende Breite, um andere Fahrradfahrer zu überholen
  • Sichere und schnelle bevorzugte Überquerung von anderen Straßen
  • Grüne Welle für Fahrradfahrer bei Kreuzungen mit kurzen Ampelphasen. Man fährt 20 km/h und sollte immer grün haben

Eine Spitzenidee, bei der alle Beteiligten profitieren. Die ausgeglichenen und streßfrei zur Arbeit kommenden Pendler, die durch weniger Abgase verschmutzte und gerade zu den Stoßzeiten nicht mehr so mit Staus kämpfende Stadt und nicht zuletzt die geschonte Umwelt.

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