Google will Solarzellen um den Faktor 2 bis 4 effektiver machen
Wie Reuters meldet, will Google in die Weiterentwicklung von Solarzellentechnik investieren. Beim “Reuters Global Climate and Alternative Energy Summit” in San Francisco, einer von der Nachrichtenagentur organisierten Zusammenkunft zu den Themen “Globales Klima und alternative Energien” soll dies Google-Mitarbeiter Bill Weihl gesagt haben. Er forscht seit 2006 im Unternehmen an der Entwicklung Grüner Energien. Für den fundierten Hintergrund zu dem Thema verweise ich auf den Wikipediaartikel zu “Sonnenenergie“. Bei der von Google geförderten Technik handelt es sich anscheinend nicht um “Solarzellen“, die die Sonneneinstrahlung direkt in elektrische Energie umwandeln, sondern um “Sonnenkollektoren“, die eine Flüssigkeit erhitzen, deren Dampf später von einer Turbine in Strom umgewandelt wird. Sowohl für den Bau der Reflektorenoberfläche als auch das Substrat auf dem der gesamte Spiegel gelagert ist, würden gerade “ungewöhnliche” Materialien getestet.
Konkurrenzfähig mit Atomenergie
Ziel sei, die Effektivität zu erhöhen und die Produktionskosten zu senken. Die Produktion einer Kilowattstunde koste zur Zeit noch zwischen 12 und 18 US-Cent und solle innerhalb von drei bis vier Jahren auf 5 Cent oder darunter gedrückt werden, so der Beitrag. Das wäre eine fantastische Entwicklung, den damit würde Sonnenenergie sich in Preiskategorien der Atomenergie bewegen und könnte sich für diese nicht nur nach ideelen logischen sondern auch marktwirtschaftlichen Faktoren zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz entwickeln.
Wir werden das Thema hier auf dem Blog weiter mit Interesse verfolgen genauso wie das philantrophische Engagement von Google bei der Entwicklung alternativer Energien. Bislang mangele es laut Bill Weihl allerdings an geeigneten Firmen mit unterstützungswürdigen Ideen, so dass das Internetunternehmen erst 50 Millionen US-Dollar an Fördermitteln auszahlen konnte.
